Nein, das stimmt nicht. Das Märchen von den explodierenden Gesundheitskosten wird uns aber in schöner Regelmäßigkeit bereits seit den 70er Jahren von jeweiligen Regierungen vorgesetzt.
Kein Zweifel, dass die Ausgaben für Behandlung oder Medikamente gemessen in Euro oder DM in den letzten 50 Jahren deutlich gestiegen sind – so wie die Kosten für fast alle anderen Dinge eben auch.
Misst man die Gesundheitsausgaben jedoch am Bruttoinlandsprodukt (BIP), also daran, was Menschen in einem Land erwirtschaften, löst sich die vermeintliche Kostenexplosion schnell in Luft auf. Die statistische Kurve hebt sich seit Jahrzehnten nur sehr langsam an und bewegt sich dabei auf ähnlicher Höhe, wie in anderen europäischen Ländern. Der Anteil der Gesundheitskosten am BIP lag laut dem statistischen Bundesamt im Jahr 1997 bei 10% und stieg bis 2017 auf 11.5%. Nach einem nachvollziehbar deutlichen Ausschlag nach oben in den Coronajahren 2020 bis 2022 ging er 2023 wieder zurück auf 12%.
Hinter den drastischen Kürzungen steckt also allein der politische Wille die Ausgaben auf Kosten der Versicherten und zum Schaden der Patienten zu reduzieren.
Besonders hart betroffen sind die Krankenhäuser und die Klinikbeschäftigten und deren Patienten. Politische Fehlentscheidungen hatten seit den 90er Jahren einen Pflegenotstand hervorgerufen, der sich immer weiter verschärfte. Als dies in der Pandemie in den Blickwinkel der Öffentlichkeit geriet, gelang es den Beschäftigten Entlastungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Die beschlossenen Einschnitte der Regierung werden diese Maßnahmen in wesentlichen Teilen unwirksam machen. So wird die Deckelung des Pflegebudgets nach der Überzeugung der Gewerkschaft ver.di zu Einsparungen beim Personal führen und in der Folge den Pflegenotstand wieder verschärfen. Und der Pflegenotstand kostet schon heute Menschenleben.
Auch die Zuzahlungen zu Medikamenten werden für die Versicherten drastisch erhöht. Zahnarztrechnungen werden teurer, weil Zuschüsse zum Zahnersatz gekürzt wurden.
Kein Zweifel, dass die Ausgaben für Behandlung oder Medikamente gemessen in Euro oder DM in den letzten 50 Jahren deutlich gestiegen sind – so wie die Kosten für fast alle anderen Dinge eben auch.
Misst man die Gesundheitsausgaben jedoch am Bruttoinlandsprodukt (BIP), also daran, was Menschen in einem Land erwirtschaften, löst sich die vermeintliche Kostenexplosion schnell in Luft auf. Die statistische Kurve hebt sich seit Jahrzehnten nur sehr langsam an und bewegt sich dabei auf ähnlicher Höhe, wie in anderen europäischen Ländern. Der Anteil der Gesundheitskosten am BIP lag laut dem statistischen Bundesamt im Jahr 1997 bei 10% und stieg bis 2017 auf 11.5%. Nach einem nachvollziehbar deutlichen Ausschlag nach oben in den Coronajahren 2020 bis 2022 ging er 2023 wieder zurück auf 12%.
Hinter den drastischen Kürzungen steckt also allein der politische Wille die Ausgaben auf Kosten der Versicherten und zum Schaden der Patienten zu reduzieren.
Besonders hart betroffen sind die Krankenhäuser und die Klinikbeschäftigten und deren Patienten. Politische Fehlentscheidungen hatten seit den 90er Jahren einen Pflegenotstand hervorgerufen, der sich immer weiter verschärfte. Als dies in der Pandemie in den Blickwinkel der Öffentlichkeit geriet, gelang es den Beschäftigten Entlastungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Die beschlossenen Einschnitte der Regierung werden diese Maßnahmen in wesentlichen Teilen unwirksam machen. So wird die Deckelung des Pflegebudgets nach der Überzeugung der Gewerkschaft ver.di zu Einsparungen beim Personal führen und in der Folge den Pflegenotstand wieder verschärfen. Und der Pflegenotstand kostet schon heute Menschenleben.
Auch die Zuzahlungen zu Medikamenten werden für die Versicherten drastisch erhöht. Zahnarztrechnungen werden teurer, weil Zuschüsse zum Zahnersatz gekürzt wurden.